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Kreativwirtschaft atmet auf

Das Gesetzespaket bezüglich Lebensmittelwerbung wurde doch noch sinnvoll abgeändert.
© Heidi Plein

V.l.n.r.: Andreas Spielvogel, Bernhard Grafl, Doris Steiner, Melanie Pfaffstaller, Goran Golik, Patrik Partl, Roman Steiner, Eva Oberdorfer und Thomas Ragger (alles Mitglieder des CCAs)

Die österreichische Kreativwirtschaft kann aufatmen. Denn das am 18.11. im Ministerrat beschlossene Gesetzespaket zur Umsetzung der EU-Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMD-RL) wurde hinsichtlich der Lebensmittelwerbung in letzter Minute doch noch vernünftig abgeändert: Die stark umstrittenen verpflichtenden Nährwertprofile (ExtraDienst berichtete!) wurden in die Bestimmung nicht aufgenommen. Es wird nur auf allgemeine Ernährungsrichtlinien verwiesen. Andererseits werden in dem neuen Gesetz aber auch positive Ernährungseigenschaften ungesunder Lebensmittel nicht hervorgehoben.

Wie der Creativ Club Austria ausführt, ist nämlich die Lebensmittelindustrie einer der größten Auftraggeber der Kreativwirtschaft. Die Umsetzung in der vom Gesundheitsministerium geplanten Fassung hätte fatale Folgen gehabt und unzählige Arbeitsplätze in der krisengebeutelten Branche aufs Spiel gesetzt. Die besonnene Reaktion der Bundesregierung auf die harsche Kritik am Gesetzesentwurf war also die einzig richtige Entscheidung, um in der Wirtschaftskrise nicht noch mehr Unternehmen der Kreativwirtschaft an den finanziellen Abgrund zu drängen.

PA/red

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