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Kostenpflichtige Verifizierung auf Twitter verschiebt sich

Elon Musk sperrt Account-Nachahmer
© Unsplash

Der neue Eigentümer von Twitter, US-Milliardär Elon Musk, sorgt auf der Plattform für Unruhe

Der Tech-Milliardär Elon Musk ist seit ein paar Tagen offiziell der Eigentümer des Social-Media-Netzwerks Twitter und hat angekündigt, die Häkchen zur Verifikation auf der Plattform kostenpflichtig zu machen. Laut Medienberichten verschiebt sich allerdings nun die Einführung des neuen acht Dollar teuren Abonnements. Wie die „New York Times“ (NYT) am Sonntag berichtet, will der US-Kurznachrichtendienst damit bis nach den US-Zwischenwahlen am 8. November warten. Bei Twitter war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
Am Samstag aktualisierte Twitter seine App und verlangte acht Dollar pro Monat für die Nutzung der Verifikationsabzeichen. Bisher war die Vergabe der Häkchen, die die Echtheit der Twitter-Profile garantiert, kostenlos.

Erneute Unruhen unter Usern

Musk sorgt mit weiteren Änderungen erneut für Aufregung unter den Nutzern der Social-Media-Plattform. So sollen künftig Profile, die sich für jemand anderen ausgeben, ohne dies klar kenntlich gemacht zu haben, dauerhaft und ohne Vorwarnung gesperrt werden. Dies kündigte Musk am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst an. Vor einer Suspendierung des Nutzerprofils gebe es künftig keine Verwarnung mehr, da Twitter eine umfassende Verifizierung einführe. „Dies wird klar als Bedingung für die Anmeldung bei Twitter Blue gekennzeichnet sein“, erklärte Musk. Auch führe dann jede Namensänderung zum vorübergehenden Verlust des Verifizierungssymbols.

Anwerben entlassener Mitarbeiter

Darüber hinaus soll Twitter einem Medienbericht zufolge, einen Teil der am Freitag gekündigten Mitarbeiter, um Rückkehr zum Kurznachrichtendienst bitten. Das US-Unternehmen trete derzeit mit Dutzenden ehemaligen Angestellten in Kontakt, um sie zurückzuholen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Einigen Ex-Mitarbeitern, die zurückkommen sollten, sei fälschlicherweise gekündigt worden. Andere seien gefeuert worden, bevor das Management erkannt habe, dass ihre Arbeit und Erfahrung für künftige Pläne der Plattform notwendig sein könnten.
Von Twitter war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Kurznachrichtendienst hatte erst am Freitag die Hälfte der Mitarbeiter gekündigt. US-Beschäftigte reichten bereits eine Sammelklage gegen Twitter ein.

APA/ Red.

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