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Kommunikator 2022

Die Himmelsstürmer: Österreichs 1159 Top-Kommunikatoren
©Adobe Stock

Was für ein Jahr. Hoffte man mit Ausklang des Jahres 2020 noch auf ein Ende des Wahnsinns, ging es 2021 erst so richtig ab. Lockdown, Maßnahmen, Lockdown, 2G oder 3G und ein Plus dazu – wie soll das nur weitergehen, fragten sich viele. Besonders in der Medienbranche. Denn da kannte der Wahnsinn kaum mehr Grenzen. Stichwort Inseratenaffäre. Außerdem – das gerät mittlerweile schon fast in Vergessenheit – hat der ORF einen neuen Chef bekommen. Dass das niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt, liegt nicht nur daran, dass unsere Aufmerksamkeit ununterbrochen einer Krise zugewendet wird. Nein, es liegt auch an dem reibungslosen Übergang des Chefwechsels, wofür die Protagonisten, Alexander Wrabetz und Roland Weißmann, alleine verantwortlich zeichnen. Damit hat der Neue schon ein positives Signal an die Branche gesendet, dass da ungefähr lautet: Kontuinuität, wo möglich, Modernisierung, wo nötig, Politik so wenig wie möglich. Darauf deutet jedenfalls sein Abschneiden beim diesjährigen Kommunikator hin: Seine Premiere als General beginnt er gleich auf Platz drei.

Den nimmt er gemeinsam mit APA-Chef Clemens Pig ein. Nach dem Platz an der Sonne im vorigen Jahr schafft der es wieder aufs Stockerl. Immerhin sorgte er auch dafür, dass die APA am Ball bliebt. Die Digitalisierung wurde weiter vorangetrieben. Mit dem installierten Faktencheck lieferte sie zudem in Zeiten der Information von allen Seiten ihren Stakeholdern einen gewissen Halt.

Die beiden wurden nur von zwei „alten“ Hasen im Geschäft geschlagen. Der eine verhalf seit 1970 drei Medien zur Geburt und genießt schon allein deshalb in der Branche ein ziemliches Standing. Ein besonderes Asset des Standard ist sein Online-Forum, eines der ältesten in Österreich. Daher auch jenes, wo sich die meisten Extrovertierten, die zu jedem und allem etwas zu sagen haben, herumtreiben.  Das hat vor allem in der Krise Traffic und damit Werbeeinnahmen gebracht.

Doch die Marke Standard scheint noch nicht gänzlich ausgeschöpft. Jetzt steigt man mit nonstopnews.at ins Radio-geschäft ein. Oder: Stärker ins Radio-
geschäft ein. Denn bei LoungeFM zeichnet man ja schon für die Nachrichten verantwortlich. Da ist es nur günstig, dass nonstopnews.at denselben Geschäftsführer hat. Und zwar Florian Novak. Bei nonstopnews.at soll es allerdings nicht nur um Nachrichten, sondern generell um Talk gehen. Der in der Hauptsache aus der Vorderen Zollamtsstraße zugeliefert wird. Und hauptsächlich in den Wiener Innenbezirken verbreitet wird.

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