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KKR und Springer warten auf Kartellfreigabe

Der US-Finanzinvestor und der Medienkonzern hoffen auf ein OK der Kartellbehörden bis Jahresende.
© Axel Springer SE 2019

Das Axel-Springer-Haus in Berlin

Der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) geht von einer Entscheidung der Kartellbehörden zum Einstieg beim deutschen Medienkonzern Axel Springer (ExtraDienst berichtete) bis Jahresende aus. Man hoffe, die Transaktion noch vor Jahresende vollenden zu können, sagte Franziska Kayser, Director Private Equity bei KKR, auf einem Podium bei den 33. Münchner Medientagen.

Die Übernahme von mehr als 40 Prozent der Springer-Aktien steht noch unter dem Vorbehalt von Kartellfreigaben. Der Medienkonzern Springer will mit dem Einstieg von KKR das Wachstum im Digitalen vorantreiben. Neben den journalistischen Inhalten setzt der Konzern schon länger stark auf digitale Rubrikengeschäfte. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres erzielte Springer fast 74 Prozent der Umsatzerlöse im digitalen Bereich.

Springer habe über die Jahre ein sehr attraktives digitales Geschäftsmodell entwickelt. Zugleich werde das traditionelle Geschäft Teil des Unternehmens bleiben. „Wir unterstützen die „Bild“, die „Welt““, sagte Kayser. Auf die Frage, ob sich KKR auch vorstellen könne, in einen Verlag zu investieren, der hauptsächlich im Print Gewinne macht, sagte Kayser: „Wir sehen die Chance wirklich in der Digitalisierung, und für die digitale Welt attraktive Inhalte zu bieten.“ Es sei daher unwahrscheinlich, dass KKR in einen hauptsächlich traditionellen Verlag investieren werde.

 

APA / RED

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