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Keystone-SDA konzentriert sich auf Nachrichten

Die Schweizer Nachrichtenagentur will sich von Public Relations und Corporate Production trennen.
© Pixabay

Nachrichten werden gedruckt oder online gelesen

Die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA konzentriert sich künftig auf ihr Hauptgeschäft: multimediale Nachrichten in den drei Landessprachen. Die Bereiche Public Relations und Corporate Production sollen verkauft oder ausgegliedert werden. Das soll nicht zuletzt den Weg für weitere Fördermittel ebnen.

Mit der Strategieanpassung wolle der Verwaltungsrat die Zukunft der Nachrichtenagentur sichern, teilte das Unternehmen am Donnerstag (14.5.) mit. Die Agentur stehe wie alle Medienunternehmen seit längerem in einem großen Umbruch. Die schwierige Situation der ganzen Branche sei durch die Corona-Krise nochmals stark verschärft worden.

Deshalb soll sich die Agentur auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Die Produktion von unabhängigen, multimedialen Nachrichteninhalten in den Landessprachen „ist und bleibt ein unverzichtbarer Teil der medialen Grundversorgung in der Schweiz“, heißt es in der Mitteilung. Auch der Sport sei ein wichtiges Element, das weitergeführt werden soll.

Der Verwaltungsrat will mit der angepassten Strategie die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die nationale Nachrichtenagentur eine weitergehende Förderung erhält. Der Verwaltungsrat sei überzeugt, dass Keystone-SDA eine multimediale Vollagentur bleiben solle, schreibt das Unternehmen: „Die Grundversorgung der Schweizer Medien mit Nachrichten ist gerade auch in Krisenzeiten von zentraler Bedeutung.“

Keystone-SDA ist im Jahr 2018 aus der Fusion zwischen der Schweizerischen Depeschenagentur SDA und der Bildagentur Keystone entstanden. Die Austria Presse Agentur (APA) hält 30 Prozent an der Keystone-SDA und ist damit ihr größter Gesellschafter. Die Restrukturierung führte zum Abbau von 36 der insgesamt 150 Stellen in der Redaktion.

APA/red

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