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Keine Ermittlungen bei erschlichenen Diana-Interviews

Laut der Polizei in London würden keine Straftaten im Zuge der 1995 veröffentlichten Interviews mit Prinzessin Diana vorliegen.
©unsplash

Das britische Königshaus und die bürgerliche Diana standen immer wieder in Konflikt miteinander.

Die britische Polizei gab heute bekannt, dass sie im Fall rund um die erschlichenen Interviews mit Prinzessin Diana im Jahr 1995 keine Ermittlungen aufnehmen will, da es schlichtweg keine Hinweise auf strafbares Verhalten gebe. Aus einem Untersuchungsbericht im vergangenen Mai hingegen ging hervor, dass der BBC-Reporter Martin Bashir im umstrittenen Interview gefälschte Dokumente einsetzte, um Diana in die Offensive zu locken. Unter anderem ging es um falsche Kontoauszüge, die der Reporter der Prinzessin als Beweise für eine Überwachung ihrer Person darlegte. Die ohnehin schon paranoide Diana fühlte sich dadurch in ihren Verschwörungstheorien bestätigt und erzählte unter anderen, dass sie immer wieder Probleme mit dem britischen Königshaus und ihr damals Noch-Ehemann Prinz Charles zudem eine Affäre mit seiner jetzigen Ehefrau Camilla Parker-Bowles gehabt hätte.

Das Tabu-brechende Gespräch wurde damals exklusiv zur besten Sendezeit ausgestrahlt und von 23 Millionen Menschen im Königreich gesehen. Die Folge: Prinz Charles reichte die Scheidung ein und Diana’s Angstzustände verschlimmerten sich, da sie nun noch stärker von der Presse verfolgt wurde. Zwei Jahre später starb sie bei einem Autounfall, während sie vor Paparazzi flüchtete. Auch die Söhne des ehemaligen Ehepaars, die Prinzen William und Harry, übten starke Kritik am BBC-Medienhaus, nachdem der Untersuchungsbericht veröffentlicht wurde, da das Interview die Beziehung ihrer Eltern weiterhin maßgeblich verschlechtert hätte. Am schlimmsten daran finde er aber, dass seine Mutter die Wahrheit über das Interview nie erfahren hätte, so Prinz William in einer Videobotschaft.

APA/Red./LBi

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