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Für Radio und Fernsehen aus dem Netz soll Geoblocking fallen

 

EU-Bürger sollen künftig mehr Programme im Netz sehen und hören können

 

Europäische Radiohörer und Fernsehzuschauer sollen online künftig auf mehr Sendungen aus dem EU-Ausland zugreifen können als bisher. Unterhändler der EU-Staaten, der EU-Kommission und des Europaparlaments einigten sich am Donnerstag darauf, die Lizenzierung für bestimmte Inhalte zu vereinfachen. Für Nutzer im Ausland sind bislang viele Inhalte gesperrt– das sogenannte "Geoblocking". Dies soll sich für alle Radioinhalte sowie für aktuelle TV-Formate wie Nachrichtensendungen ändern. Auch Produktionen, die die Fernsehsender komplett selbst finanziert haben, sollen leichter verfügbar werden. Für diese Inhalte soll die Lizenzierung vereinfacht werden, sodass sie im Internet abgerufen können - entweder live oder später in den Mediatheken.

 

Dafür brauchen Radio- und Fernsehsender die nötigen Rechte künftig nur noch in jenem EU-Staat zu klären, in dem sie ihren Sitz haben. "Davon profitieren die 41 Prozent der Europäer, die online fernsehen, aber auch die 20 Millionen EU-Bürger, die in einem anderen EU-Land geboren wurden als in dem sie leben", sagte der für den digitalen Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Andrus Ansip.

Bildcredit: pixabay