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Kanzleramt gibt monatlich 450.000 Euro für Öffentlichkeitsarbeit aus

104 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im PR-Bereich des Kanzleramts
©unsplash

Im Vergleich zum Jahr 2021 wurde der Bereich für Öffentlichkeitsarbeit um drei Personen vergrößert

Das Bundeskanzleramt gibt im Monat rund 450.000 Euro für Öffentlichkeitsarbeit aus. Das ergab die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage an die SPÖ, wie „Österreich“ am Freitag berichtete. 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (84,5 Vollbeschäftigungsäquivalente) zählte der Bereich Öffentlichkeitsarbeit im Kanzleramt im Jahr 2022, dazu kommen laut Anfragebeantwortung noch sieben Pressesprecher und Pressesprecherinnen in den Kabinetten sowie im Büro der Staatssekretärin.

Im Vergleich zum Jahr 2021 wurde der Bereich für Öffentlichkeitsarbeit um drei Personen vergrößert. Für das Jahr 2023 seien keine weiteren Mitarbeiter geplant, demnach werde sich auch an den monatlichen Kosten von durchschnittlich 450.650 Euro, davon 56.432 Euro für die Beschäftigung der Pressesprecher, nichts verändern.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter betonte Kanzlersprecher Daniel Kosak (ÖVP) am Freitagvormittag, dass davon nicht alle in der „politischen Kommunikation“ tätig seien. Diese Aufstellung umfasse etwa das Bürgerservice, das für die Beantwortung von Bürger und Bürgerinnenanliegen zuständig ist, oder die Betreuung offizieller Social Media Kanäle des Bundeskanzleramts. Die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sei „seit Jahren konstant und war in der Regierung Kern (vermutlich auch Faymann) nicht wesentlich anders“, schreibt Kosak.

APA/Red.

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