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Juristischer Ärger für RTL

Film über Wirecard- Affäre sorgt für Aufregung
© RTL

Der Sender RTL strahlte am Donnerstag den Dokuthriller „Der große Fake- Die Wirecard– Story“ aus. Das sorgte für juristischen Ärger, denn das Oberlandesgericht (OLG) München hatte wenige Stunden vor der Ausstrahlung eine einstweilige Verfügung erlassen, demnach der Film nicht in dieser Fassung hätte ausgestrahlt werden dürfen.

Die Anklage bezieht sich dabei auf die Darstellung einiger Beteiligter der Wirecard- Affäre. „Die beanstandete Darstellung ist in Bezug auf den Antragsteller vorverurteilend, insbesondere weil nach dem maßgeblichen Verständnis eines unvoreingenommenen Zuschauers der Verdacht geäußert wird, dass über Wirecard auch Kinderpornografie und Terrorismus mitfinanziert worden ist und der namentlich genannte Antragssteller als ‚Statthalter in Dubai‘ hierbei eine maßgebliche Rolle gespielt hat“, heißt es seitens des Gerichts.

Den Verantwortlichen des Fernsehsenders RTL wurden in der Verfügung bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld angedroht. Der Film ist in der RTL- Streamingplattform „TVnow“ inzwischen in einer abgewandelten Fassung zu sehen.

PA/ Red

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