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Journalistinnen-Kongress 2020 will wachrütteln

Für Medienfrauen ist es wichtig, dass sie mitgestalten und davon profitieren.
© APA-Fotoservice/Jacqueline Godany

Maria Rauch-Kallat, ehemalige Bundesministerin und Initiatorin des Jornalistinnenkongresses beim Kongress 2019

Am 4. November 2020 wird im Haus der Industrie (Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien) der 22. Journalistinnen-Kongress abgehalten. Er steht unter dem Motto „Neues Spiel – neue Regeln – Wie Frauen von der Transformation profitieren“. Gerade die Medienwelt steht in der derzeitigen Zeit der Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Denn die zunehmende Verlagerung zu Online-Publikationen verändert auch den Arbeitsalltag der für die Medien arbeitenden Menschen. So ist jetzt ständige Neuorientierung – was die technischen Grundlagen betrifft – an der Tagesordnung. Gefordert wird ein lebenslanges Lernen im Berufsalltag.

In den Herausgeber- und Chefredakteursetagen sind jedoch noch immer meist Männer, die entscheiden und bestimmen. Eine kritische Masse von führenden Medienfrauen wird noch immer nicht erreicht, meint das Team des Journalistinnen-Kongresses. Sogar Einschüchterungsversuche sind immer noch an der Tagesordnung. Auch die neueste technologische Entwicklung der digitalen Intelligenz basiert nach Ansicht der Betreiber des Journalistinnen-Kongresses fast ausschließlich auf männliche Sprach- und Denkmuster. Algorithmen verstärken dies noch. Frauen bleiben hier vielfach unsichtbar.

Bei der Fachtagung soll es darum gehen, ob Frauen dieses Spiel mitmachen sollen oder ob sie bestehende Normen aufbrechen sollen und ihr eigenes Spiel spielen sollen. Dazu sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden. Denn die Medienfrauen wollen und sollen mitgestalten und selbst von ihrer Arbeit profitieren.

red

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