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Journalisten wollen direkten Draht

Corona- Bedingungen fördern hybride Arbeitsmodelle in vielen US- Redaktionen
© Pixabay

Die Umfrage „Future of the Newsroom Post Pandemie“ von FTI Consulting hat ergeben, dass Medienschaffende es kaum erwarten können, sich wieder persönlich mit ihren Quellen zu treffen. Nach eineinhalb Jahren pandemiebedingten Remote- Arbeitens merken einige Journalisten, dass auch in den Redaktionen hybride Arbeitsmodelle zunehmen.

Die Unternehmensberatung hat 44 US- amerikanische Reporter, Redakteure und Produzenten anonym befragt. Damit wollte FTI ermitteln, wie sich die Pandemie auf Journalisten ausgewirkt hat. Dabei identifizierten sie den Mangel an persönlichen Kontakten als gravierendes Problem für die Befragten. 

Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass nach über 18 Monaten Arbeit aus der Ferne, die Journalisten die persönliche Beschaffung, Berichterstattung, Redaktion und Atmosphäre vor Art mehr denn je schätzen. Fast 65 Prozent der Befragten geben an, dass der Berichterstattungsprozess während der Pandemie schwieriger geworden ist. Fast 85 Prozent empfanden es als Herausforderung, dass keine Möglichkeit bestand, die Quellen persönlich zu treffen. 77 Prozent monierten mangelnden persönlichen Kontakt mit Kollegen.

Zugleich wollen jedoch nur 16 Prozent täglich in der Redaktion arbeiten. Vor der Pandemie belief sich die Zahl noch auf 62 Prozent. „Journalisten werden sich darauf einstellen, einen Ausgleich zwischen hybrider Arbeit, Remote-Arbeit und dem Wunsch, mit Quellen persönlich zu interagieren, zu finden“, so Dan Margolis, FTI-Geschäftsführer für Unternehmensreputation und strategische Kommunikation.

PA/ Red.

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