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Journalisten in Haft

Neuer Rekordwert der weltweit inhaftierten Reporter
©Unsplash

Journalisten werden in Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung inhaftiert oder gar getötet

Laut der Journalisten-Organisation Committee to protect Journalists (CPJ) ist die Zahl der in Haft sitzenden Reporter dieses Jahr auf einen Rekordstand gestiegen. Insgesamt seien 293 Journalisten wegen ihrer Berichterstattung festgenommen werden.“Dies ist das sechste Jahr in Folge, dass das CPJ eine Rekordzahl von inhaftierten Journalisten auf der ganzen Welt dokumentiert“, hieß es.

Viele Regierungen seien entschlossen, Informationen zu kontrollieren, und täten das mit immer größerer Dreistigkeit, so die Organisation. Auf Platz eins landet China, wie bereits zuvor. Dort seien 50 vom CPJ dokumentierten Journalisten hinter Gittern. Dahinter kommt Myanmar mit 26. Nach dem Militärputsch Anfang des Jahres, wurde nicht mehr viel Berichterstattung zugelassen. In Ägypten waren 25 eingesperrt, dicht gefolgt von Vietnam mit 23 und Belarus mit 19. Dahinter folgten die Türkei, Eritrea, Saudi-Arabien, Russland und der Iran.

Anders als die anderen Länder, taucht Hongkong zum ersten Mal auf der Liste auf. Grund dafür könnte das neue Sicherheitsgesetz sein, mit dem die chinesische Führung ihren Zugriff auf die Sonderverwaltungszone verstärkt hatte, um gegen die Demokratiebewegung vorzugehen. So sollen 24 Journalisten aufgrund der Berictesrattung getötet worden sen und 18 starben an nicht genau geklärten  Ursachen. Auch Mexiko bleibt wieterhin vertreten. Mit der herrschenden Bandenkriminalität und weit verbreitteen KkOrruption gilt das Land als das gefährlichste für Journalisten. Laut CPJ spiegeln die Zahlen die „zunehmende Intoleranz gegenüber unabhängiger Berichterstattung auf der ganzen Welt“ wider.

APA/Red

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