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„Journalismuspreis von unten“ 2019 vergeben

Die Armutskonferenz prämiert damit eine tiefgründige und respektvolle Berichterstattung.
© Armutskonferenz

Die Gewinner des „Journalismuspreises von unten“ 2019

Bereits zum zehnten Mal wurde am 16. Dezember 2019 im Presseclub Concordia der „Journalismuspreis von unten“ verliehen. Die österreichische Armutskonferenz zeichnet seit 2010 damit Journalisten aus, die tiefgründig und respektvoll über dieses Thema schreiben. Die eingesendeten Beiträge wurden von einer Jury, die aus Menschen mit Armutserfahrung besteht, bewertet und ausgewählt.

Den Hauptpreis in der Kategorie Fernsehen erhielt Ed Moschitz für seine ORF-Am-Schauplatz-Reportage „Sklaven für die Alten?“. Die Jury würdigte besonders die Recherche zur gesellschaftlich herausfordernden Tätigkeit der Pfleger, die von schwierigen Arbeitsbedingungen und Abhängigkeiten gekennzeichnet ist. Im Bereich Print wurde Sabine Stehrer für ihren Artikel „Wenn Wunden heilen, geschehen oft Wunder“ über das Gesundheitszentrum neunerhaus, erschienen im Magazin „MEDIZIN populär“, ausgezeichnet. Die Jury erklärt dazu: „Stehrer beschäftigt sich in ihrem Artikel mit der medizinischen Versorgung von Menschen, die massiv von Armut betroffen sind.“ In der Kategorie Online ging der Preis an Muhamed Beganovic für seine Reportage „Vučjak: Ein Lager, das niemand will“, das in die Schlagzeilen gekommene serbische Flüchtlingslager, veröffentlicht auf fm4.orf.at. Zudem prämierte die Armutskonferenz Udo Seelhofer und Sandra Knopp für die Sendung zum Thema Mindestsicherung im Freak Radio auf Ö1 Campus. Dazu heißt es von der Jury: „Durch die umstrittene Einführung der „Sozialhilfe neu“ im heurigen Frühjahr, hat das Thema eine besondere Brisanz. Der Beitrag wurde sehr gut, vielschichtig und menschlich aufgearbeitet und zeigt anhand konkreter Beispiele welche Fallstricke dieses neue Gesetz vor allem für Erwachsene mit Behinderung hat und wie es sich auf sie auswirkt.“

PA/red

 

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