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Italienische „Vogue“ verzichtet auf Fotos

Für den Umweltschutz: Die Jänner-Ausgabe des Modemagazins erscheint nur mit Illustrationen.
© Vogue Italia

Ein Cover von Milo Manara mit dem Model Olivia Vinten

Die italienische „Vogue“ hat für den Umweltschutz erstmals und vorerst einmalig auf Fotoshootings verzichtet. In der Jänner-Ausgabe, die am 7. Januar erscheint, haben acht Künstler das Cover und die Modestrecken gestaltet.

Für Fotoaufnahmen fliegen Models und Produktionsteams üblicherweise an entlegene Ecken der Welt. Das kostet viel Geld und treibt den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 durch Flugzeuge nach oben. Emanuele Farneti, Direktor der „Vogue Italia“, erklärt dazu in der aktuellen Ausgabe laut „New York Times„: „150 Personen sind beteiligt. Etwa zwanzig Flüge und ein Dutzend Zugfahrten. Vierzig Wagen in Bereitschaft. Sechzig internationale Lieferungen. Mindestens zehn Stunden nonstop eingeschaltetes Licht, teilweise mit Benzin-Generatoren betrieben. Lebensmittelabfälle aus dem Catering-Service. Plastik zum Einwickeln der Kleidungsstücke. Strom zum Aufladen von Telefonen, Kameras…“

Das eingesparte Geld soll der Restaurierung der Stiftung Querini Stampalia Onlus in Venedig, die durch die Flut vom vergangenen November schwer beschädigt wurde, zugute kommen, so Farneti im Editorial über die Sonderausgabe.

 

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Ein „Vogue Italia“ Cover von Vanessa Beecroft © Vogue Italia

 

Red

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