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IT-Strukturen sind ständig gefährdet

 

Experten diskutierten beim Forum Alpbach

 

Beim Europäischen Forum Alpbach organisierte das Bundesrechenzentrum (BRZ) eine Diskussion, die sich der Sicherheit der kritischen Infrastruktur Österreichs angesichts steigender digitaler Angriffe widmete. Auf Einladung des BRZ diskutierten: Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Vorstandsvorsitzende des Stromnetzbetreibers Austrian Power Grid, Andreas Tomek, Partner bei KPMG und Shermin Voshmgir, Leiterin des Kryptoökonomie-Instituts der WU Wien über die Möglichkeiten, den Schutz der kritischen Infrastruktur und der öffentlichen Services zu erhöhen.

Vor allem bei politisch-aktivistischen Angriffen („Hacktivism“) steht so genannte kritische Infrastruktur im Fadenkreuz, dazu zählen Webseiten des Parlaments, von Ministerien, Flughäfen, aber auch beispielsweise das Stromnetz. „Das Internet hat uns viele Herausforderungen gebracht, wir haben aber gelernt, damit umzugehen“, merkt Baumgartner-Gabitzer an. Generell nehmen die Angriffe auf Unternehmen jedes Jahr zu. Andreas Tomek liefert die neuesten Zahlen: „Bis zu 80% der Unternehmen hatten in den letzten Jahren IT-Security-Vorfälle“.

Bedrohungen schneller zu erkennen und darauf zu reagieren, ist ein wichtiger Weg. Dies erfolgt durch bessere Koordination aller Beteiligten und einen Austausch über die Angriffswege, auch eine ständige Erhöhung der Sicherheit der digitalen Services ist notwendig. Aber auch neue Technologien wie Blockchain können die IT-Sicherheit erhöhen. Für Shermin Voshmgir könnte diese Technologie zusätzlich den Weg zur „Datendemokratie“ ebnen, denn: „Die Blockchain erfindet die Datenstruktur im Hintergrund neu.“

Bildcredit: pixabay