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Instagram verbannt ab sofort suizidale Inhalte

Die Social-Media-Plattform will den schädlichen Einfluss auf die Verfassung der User verhindern.
© Pixabay

Instagram verbietet ab sofort das Zeigen von selbstverletzenden und suizidalen Inhalten. Dazu gehören auch Comics, Memes und Filmausschnitte. Anlass dafür ist der Freitod einer 14-jährigen, britischen Schülerin im Jahr 2017 nach dem Konsum von selbstverletzenden Aufnahmen auf der Social-Media-Plattform. In Zukunft werden sämtliche derartige Botschaften entweder sofort entfernt oder in milderen Fällen verschwommen dargestellt und mit einem Warnhinweis versehen. So will Instagram einen schädlichen Einfluss auf die psychische Verfassung seiner Nutzer verhindern.

„Wir erlauben keine fiktionalen Darstellungen von Selbstverletzung und Suizid auf Instagram. Auch Inhalte, die nicht direkt selbstverletzende Handlungen zeigen, aber auf solche anspielen, werden wir entfernen“, meint Instagram-CEO Adam Mosseri in einem Blog-Posting. „Wir wollen uns verstärkt auf User konzentrieren, die nach solchen Inhalten suchen, und sie an Organisationen verweisen, die ihnen helfen können.“

Bereits 2016 hat Instagram eine Funktion eingeführt, mit der User Bericht erstatten können, wenn das Verhalten von Freunden auf eine mögliche Suizidgefahr hinweist. Instagram kontaktiert dann den entsprechenden User und bietet ihm an, mit Freunden oder einer Hilfsorganisation zu sprechen oder gibt selbst Ratschläge.

Laut Mosseri hat Instagram in den vergangenen drei Monaten 834.000 Bilder, Videos oder Textinhalte, die mit Suizid oder selbstverletzendem Verhalten zu tun haben, gelöscht, verschwommen gemacht oder mit Warnungen versehen. Die meisten davon wurden von der Plattform selbst aufgespürt.

pressetext/red

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