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Initiative gegen Hass im Netz

 

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser will Hass im Netz thematisieren

 

Diffamierende, hetzerische und hasserfüllte Wortmeldungen in sozialen Netzwerken treten immer häufiger und immer gewaltintensiver zu Tage. Diese, oft unter einem anonymen Profil, getätigten Aussagen schießen allzu oft über das Ziel hinaus. Das nimmt Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser zum Anlass, das Thema „Sexuelle Belästigung und Hass im Netz“ auf die Agenda der nächsten Landeshauptleute-Konferenz zu setzen, die unter seiner Vorsitzführung im Mai in Kärnten stattfinden wird.

 

Dieses gesellschaftliche Problem mache nicht an den Kärntner Grenzen halt, daher setzt sich Kaiser für eine bundesweit einheitliche Regelung mit einheitlichem Strafrahmen in Form einer Verwaltungsstrafbestimmung oder einer entsprechenden Anpassung der strafrechtlichen Bestimmungen ein. „Da es sich bei einigen Gewaltausdrücken in den sozialen Netzwerken um klare strafbare Übertretungen handelt, ist ein gemeinsames Vorgehen aller Bundesländer mit dem Bund unabdingbar“, so Kaiser, der bereits mit dem zuständigen Justizminister Josef Moser Kontakt aufgenommen hat.

Bildcredit: pixabay