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Infoscreen & KÖR küren beste Kurzfilme

„20 Seconds for Art“: Die Gewinner-Filme werden auf 2.900 Infoscreens in Österreich laufen.
© INFOSCREEN/Christoph H. Breneis

Gruppenfoto mit den Preisträgerinnen und Preisträgern

Zum vierten Mal haben Infoscreen und KÖR – Kunst im Öffentlichen Raum Wien – den Kurzfilmpreis „20 Seconds for Art“ veranstaltet. Am Dienstag, 25.06.2019, fand in der Wiener Kunsthalle die Preisverleihung statt. Ausgezeichnet wurden dabei jene fünf tonlosen 20-Sekunden-Kurzfilme, die das Thema „Kultur im Wandel“ am treffendsten inszeniert haben.

20-sekündige Movies über die erreichte Gleichstellung im Boxring, einen sich verformenden Schwamm, Smartphone-Fingerübungen auf menschlicher Haut, eine nutzlos agierende Roboterhand und eine Pop-up-Eckbank haben diese aus Sicht der Jury am besten umgesetzt. Die Gestalter der fünf Beiträge dürfen sich über jeweils tausend Euro Preisgeld und rund 19 Millionen Ausstrahlungen auf Infoscreen freuen, wie Peter Fässlacher, ORF-Kulturredakteur und Moderator des Abends, vorrechnete. Die fünf Beiträge werden von 01. Juli bis 25. August täglich rund 120 Mal auf insgesamt 2.900 Infoscreens in und um die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Eisenstadt ausgestrahlt.

„Kunst im öffentlichen Raum ist nicht nur die Skulptur im Kreisverkehr. Deshalb wollen wir auch dorthin vordringen, wo Kunst sonst nicht so einfach zu finden ist. Dafür ist Infoscreen ein hervorragender Partner“, erklärte KÖR-Geschäftsführerin Martina Taig. „Denn die erfolgreichen Filme werden mit einer Reichweite belohnt, die nur die allerwenigsten Kunstwerke bekommen.“

Begeistert von der Qualität der diesjährigen Beiträge zeigte sich Infoscreen-Geschäftsführer Sascha Berndl: „Alle 194 Einreichungen haben einen künstlerischen Anspruch. Die siegreichen Arbeiten unterstreichen, dass auch in 20 Sekunden und ohne Ton Filmkunst auf hohem Niveau möglich ist.“

In einer durchaus lebhaften Sitzung einigte sich die mit Gerald Bast (Rektor der Universität für angewandte Kunst), Doris Bauer (Festivalleiterin VIS Vienna Shorts Festival), Architekt Michael Obrist, ORF-Kulturchef Martin Traxl und Infoscreen-Redaktionsleiterin Stefanie Paffendorf besetzte Jury auf fünf handwerklich und inhaltlich völlig unterschiedlich gestaltete Gewinnerfilme. „Uns war wichtig, dass die Beiträge in 20 Sekunden eine Geschichte erzählen, einem Rhythmus folgen und – obwohl sie tonlos sind – eine Melodie haben“, umreißt Paffendorf die Kriterien der Jury.

Die Gewinner-Filme stehen hier zum Download bereit.

 

PA/RED

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