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IndiskrED

Eine letzte Frage hätten wir dann aber schon noch: Thema Handy-Abhängigkeit
© Niklas Schnaubelt, Anna Stöcher, contrastblack Studio, www.winkelhofer.com, Gewista/Rafaela Proell, Paul Wilke, Monika Saulich, Montage MG Mediengruppe

Von links oben: Eva Linsinger (Profil), Susanne Benda (Gewista), Cosima Serban (&US), Xenia Daum (styria digital one), Anke Ellmerer (Havas Media Austria), Alexandra Vetrovsky-Brychta (iab/FVH Forum Verlag Herkert), Harald Winkelhofer (Mobile Marketing Association)

Juan Amador wünscht sich in seinem Drei-Sterne-Lokal ein Ende von Food Porn-Fotos. Doch wer von uns kann auf die soziale Nutzung des Handys noch verzichten?

 

Eva Linsinger, Profil

Das Handy ist eines der wichtigsten Arbeitsgeräte von JournalistInnen. Wer sich, wie ich, noch daran erinnern kann, wie mühsam und zeitraubend es war, am Festnetztelefon auf einen wichtigen Rückruf zu warten, weiß es enorm zu schätzen.

Susanne Benda, Gewista

Wenn es nicht notwendig und wirklich dringend ist, hat das Handy am Restaurant- oder Meetingtisch nichts verloren. Das ständige Erreichbarseinwollen ist eine absolute Unsitte unserer Zeit und trägt viel zum Berufs- und Freizeitstress bei. Deshalb finde ich Amadors Vorschlag begrüßenswert.

Cosima Serban, &US

Image-technisch verliert ein Lokal an Earned Media Potenzial durch das Handyverbot. Es steigert aber die Sehnsucht nach einer Oase der ungeteilten Aufmerksamkeit. Zwar ist mein Smartphone nicht nur Helfer, sondern auch Begleiter im Alltag, aber ich würde es in diesem Sinne ab und zu auch mal auf „lautlos“ stellen.

Xenia Daum, styria digital one

Als Online-Vermarkter benötige ich im Alltag das Handy permanent. Ich betrachte es wirklich als Helfer und weniger als Pein, denn es spart mir viel Zeit und Weg. Aber ich habe auch kein Problem, Herrn Amadors 3-Sterne-Lokal zu besuchen und das Handy auszuschalten, denn in der Freizeit klappt es auch sehr gut ohne.

Anke Ellmerer, Havas Media Austria

Mein Handy ist mein Personal Assistant für vieles im Alltag: Termine, Onlinekommunikation, Notizen, Mails – sogar als Telefon ist es im Einsatz. Ein – fast – unersetzliches Helferlein. Außer zu später Stunde oder in meiner Freizeit – da gebe ich meinem Handy „frei“ und schalte ab.

Alexandra Vetrovsky-Brychta, iab/FVH Forum Verlag Herkert

Ich versuche, immer mehr „No Handy-Time“ in meinen Tagesablauf einzuplanen, vor allem, wenn ich mit meiner kleinen Tochter Zeit verbringe. Gerade unsere Kinder haben unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Fotos hin oder her – die schönsten Erinnerungen entstehen im Kopf.

Harald Winkelhofer, Mobile Marketing Association

Gar nicht. Ich bin dankbar für das hilfreiche Tool „Handy“ im Alltag, und genauso dankbar bin ich für gutes Essen und dafür,dieses mit Hingabe und voller Aufmerksamkeit, am besten gemeinsam mit lieben lustigen Leuten, genießen zu können.

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