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EU-Parlament schießt sich auf Kaspersky ein

 

Der Antiviren-Spezialist wird vom EU-Parlament als böswillig bezeichnet

 

Nach den amerikanischen Behörden schießt sich nun auch die EU auf den russischen Sicherheitsexperten ein. Das EU-Parlament stuft den russischen Antiviren-Experten Kaspersky Lab in einem Berichtsentwurf als “böswillig” ein und warnt vor dem Einsatz seiner Produkte in der Verwaltung. In einem vom Parlament mit großer Mehrheit verabschiedeten "Entwurf einer Schließung des Europäischen Parlaments zur Cyberabwehr“ wird Kaspersky Lab als Beispiel für “als böswillig eingestufte Programme und Geräte“ aufgeführt, deren Verbot das Parlament empfiehlt.

 

Unternehmensgründer Eugene Kaspersky hat die Behauptung des Parlaments zurückgewiesen. „Wir beschützen die EU seit 20 Jahren und arbeiten mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen”, teilte Kaspersky auf Twitter mit. „Angesichts der Entscheidung des EU-Parlaments sehen wir uns gezwungen, die Zusammenarbeit mit Organisationen wie EuroPol und dem “No More Ransom“-Projekt auf Eis zu legen.”

Bildcredit: pixabay