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„Ibiza“-Journalisten wechseln zum „Spiegel“

Die Investigativjournalisten Obermayer und Obermaier verlassen die Süddeutsche Zeitung
©Andreas Tischler / picturedesk.com

Bastian Obermayer (l.) und Frederik Obermaier bei der Premiere der Sky-Serie zur Ibiza-Affäre

2019 waren sie verantwortlich für eines der größten politischen Erdbeben, das Österreich je gesehen hat: Bastian Obermayer (44) und Frederik Obermaier (38) deckten den Skandal rund um die „Ibiza-Affäre“ auf, was zu einem Zerfall der damaligen ÖVP-FPÖ-Regierung führte und die österreichische Innenpolitik bis heute in Atem hält. Damals hatten die beiden Journalisten der Süddeutschen Zeitung mit dem Spiegel kooperiert – zu eben dem sie nun wechseln wollen. „Mit ihrer Neugier, ihrem journalistischen Verständnis und ihrer internationalen Vernetzung passen sie hervorragend zum Spiegel“, teilte Chefredakteur Steffen Klusmann am gestrigen Mittwoch mit.

Die Ibiza-Affäre zieht bis heute seine Spuren nach sich, beendeten die dadurch ausgelösten Korruptionsermittlungen im vergangenen Jahr auch die politische Karriere des zweimaligen Bundeskanzlers und ÖVP-Chefs Sebastian Kurz. Zudem veröffentliche Sky Ende des vergangenen Jahres eine Serie namens „Die Ibiza Affäre“, die die Geschehnisse rund im den Skandal aufarbeitet. Aber das ist nicht das einzige Aushängeschild der beiden Investigativjournalisten: Für die Recherche rund um die sogenannten „Panama Papers“ bekamen sie unter anderem sogar den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus sowie den Preis für die „Recherche des Jahrzehnts“ bei den British Journalism Awards.

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