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Ibiza-Aufdecker Obermayer und Obermaier schreiben für den „Standard“

"Standard" wird Exklusivpartner von Investigativ-Firma "Paper Trail Media"
© Vit Simanek / CTK / picturedesk.com

Bastian Obermayer (links) & Frederik Obermaier

Die federführend an der Aufdeckung der „Ibiza-Affäre“ beteiligten deutschen Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier schreiben in Österreich ab sofort exklusiv für den „Standard“. Das teilte die Tageszeitung, die die investigative Recherche stärken will, heute mit. Zugleich wird „Standard“-Redakteur Fabian Schmid Leitender Redakteur Investigativ. Verstärkt wird die Zusammenarbeit mit dem deutschen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Bastian Obermayer war Ressortleiter, Frederik Obermaier Stellvertretender Ressortleiter für Investigative Recherche bei der „Süddeutschen Zeitung“. Sie sind u.a. Mitglieder im International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) und des Netzwerks Recherche. Für ihre Recherchen zu den „Panama Papers“ wurden Obermayer und Obermaier mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Im Vorjahr machten sich die beiden mit der Investigativ-Firma „Paper Trail Media“ selbstständig, Exklusivpartner sind „Der Spiegel“ und das ZDF in Deutschland, für Österreich kommt „Der Standard“ als Exklusivpartner hinzu. Damit werde auch die Zusammenarbeit mit dem „Spiegel“ auf globale Investigativthemen ausgedehnt, teilte „Der Standard“ mit. Bisher habe diese innenpolitische Themen aus Österreich und den wöchentlichen Podcast „Inside Austria“ umfasst, den beide Medien gemeinsam gestalten.

Fabian Schmid war bisher Stellvertretender Ressortleiter Innenpolitik und Chronik. Seine Recherchen zu den „Chat-Affären“ hätten „die Aufarbeitung von Korruption, Verhaberung und Freunderlwirtschaft in Österreich wesentlich vorangebracht“, hieß es in der Aussendung. Schmid soll die Investigativ-Berichterstattung der Zeitungsredaktion und die Kooperation mit Partnern koordinieren. „Damit festigen wir unsere Positionierung als unabhängiges, kritisches Medium und bauen unsere investigative Berichterstattung auf der internationalen Ebene weiter aus“, so „Standard“-Chefredakteur Martin Kotynek zu den Neuerungen.

APA/Red.

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