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Hommage an die Bundeskanzlerin

Das Gastgeber-Ehepaar Dr. Ingeborg und Dr. Walter Kristen empfing die Gäste in ihrer Villa in Perchtoldsdorf.
© Mucha

Bundeskanzlerin Dr. Brigitte Bierlein, umringt von den Muchas

Es gibt Feste wie die Adventfeier von Sebastian Kurz oder das Törggelen bei René Benko. Da wollen die, dass man darüber berichtet. Da sind alle. Und da ist es ein „Must“, eingeladen zu sein. Dann gibt es Nutz-Feste (PR-Veranstaltungen), persönliche Selbstbeweihräucherungen, Sommerpartys, weiße Feste und dergleichen mehr. Vielfältiger Stoff für die Society-Kolumnisten, die gar nicht genug Platz haben, das gesellschaftliche Treiben in ihren Rubriken unterzubringen. 

Und: Dann gibt es die wahrhaftig edlen Feste. Die elitären. Die, wo ein normaler Society-Journalist gar nicht erst eingeladen ist. Weil sich dort die Mächtigen, die Zirkler, die Macher, die Drahtzieher zum Netzwerken treffen. Und hier meinen wir nicht Veranstaltungen mit Protagonisten wie Birgit Sarata oder dem Teppichnetzwerker Ali Rahimi. 

Solch ein Fest fand am 13. Juli bei Steuerberater Dr. Walter Kristen in seiner wohl 1000 m2 großen Villa mit traumhaftem Blick über Wien in Perchtoldsdorf statt. Zu sowas wird man als Normal-Sterblicher nicht eingeladen. Da plaudern dann ein Kommerzialrat Sepp Michelfeit mit Mag. Ulli und Dr. Heiner Hawlik (Codico). Mag. Sissi und Dr. Rudolf Weinmann (Autohaus Zitta) verkosten die edlen Tropfen. Dipl. Ing. Angelika Koffer von der Consentia parliert mit Höchstrichtern. Und Österreichs beste Ärzte delektieren sich am sensationellen Buffet von Ivo Brnjic, einem der bekanntesten österreichischen Gastro-Gurus, der das Justizcafé im Justizpalast in Wien betreibt. Die Gastgeber Dr. Walter Kristen und seine Frau Dr. Ingeborg (heute Rechtsanwältin, ehemalige Gerichtspräsidentin in Niederösterreich) sind jedenfalls blendend vernetzt. Und zählen zu ihren Freunden auch Bundeskanzlerin Dr. Brigitte Bierlein und ihren Lebensgefährten Dr. Ernest Maurer. Und, siehe da: Auch die Bundeskanzlerin gab sich ein Stelldichein. Und nahm sich für ihre „alten Freunde“ Zeit, obwohl sie zurzeit einen 16-Stunden-Tag hat. 

Ihr Engagement und ihre Bereitschaft, mit 70 die angeschlagene Reputation der Republik wiederherzustellen und unseren internationalen Ruf zu reparieren, wurde dann von der rund 50-köpfigen Gästeschar mit Standing Ovations honoriert. Wobei Bierlein sich ihrer Sache weitgehend, aber nicht ganz sicher ist. Dem ED-Verleger gestand sie, dass sie vor allem in Medienfragen einiges an Zoff hat. Verständlich, denn schließlich war sie ja zeitlebens Beamtin. Und als Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes stand sie niemals an der Medienfront unter Beschuss. 

„Wisst ihr“, lächelte sie in Richtung Ekaterina und Christian W. Mucha, „es ist noch viel Zeit bis zum 29. September hin … und immens viel zu tun … und da kann noch so viel passieren …“
Nun, die Freundesschar beim Kristen steht voll hinter ihr. Und Sorgen braucht sie sich angesichts ihrer demoskopischen Werte, die ihr größere Beliebtheit als Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz bescheiden, auch nicht zu machen … CEMU

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ED 6/2019 Cover (Foto: Olivier Matthys/APA/picturedesk.com)

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