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Historische Reise in Niederösterreich

Die Schallaburg eröffnet ihre neueste Ausstellung: „Sehnsucht Ferne - Aufbruch in neue Welten“. Die Möglichkeit zu Reisen ist zur Zeit gering. Das kann durch einen Ausstellungsbesuch kompensiert werden.
© Alexander Kaufmann

Das Renaissanceschloss Schallaburg in Niederösterreich

Sehnsucht Ferne. Das wünschen sich in der Pandemie viele. Die Schallaburg in Niederösterreich widmet ihre neue Ausstellung „Sehnsucht Ferne – Aufbruch in neue Welten“ diesem Bedürfnis. Denn dieses ist keineswegs ein Phänomen der Moderne. Seit Menschengedenken streben Menschen nach der Entdeckung des Ungewissen. Die Ausstellung „Sehnsucht Ferne – Aufbruch in neue Welten“ geht der Frage nach den Menschen hinter den Geschichten und Legenden nach. Sie bricht den Mythos auf. Was entdeckten Reisende auf ihren Unternehmungen und was bedeutete das für die Entdecker als Person? Wurden sie weltbekannt oder reich? Wurden sie vergessen und erst Jahre später selbst wiederentdeckt?

Der britische Seefahrer und Entdecker James Cook, der deutsche Forschungsreisende Alexander von Humboldt oder auch die österreichische Weltreisende Ida Pfeiffer hatten eines gemeinsam: Den Traum von der Entdeckung neuer Welten. Was trieb sie an? Ihre Motive waren so unterschiedlich wie sie selbst. War es eine Sehnsucht nach Abenteuer, nach Selbstverwirklichung? Oder waren es banale Gründe wie Ruhm oder die Gier nach Gold? Welche Ängste mussten sie überwinden, was schürte ihre Euphorie?

Nicht nur die Perspektive der Voyageure wird in den Blick genommen. Diversität wird im 21. Jahrhundert großgeschrieben. In Zeiten von „BlackLivesMatter“ muss auch die Frage nach den Konsequenzen für Einheimische gestellt werden. Die Entdeckung der amerikanischen Kontinente hatte tragische Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung. Doch der Austausch mit anderen Kulturen regte auch den Handel an. Produkte, ohne die wir heute nicht mehr leben könnten, wurden in Europa eingebürgert.

Kurt Farasin ist der Künstlerische Leiter der Schallaburg. Für ihn ist die Ausstellung eine Einladung, sich mit der Sehnsucht nach der Ferne auseinanderzusetzen. Aber auch mit den Konsequenzen jeder Reise. „Die Ausstellung 2021 ‚Sehnsucht Ferne – Aufbruch in neue Welten‘ greift auf, was vermutlich viele von uns in sich tragen: den magischen Moment des Aufbrechens. Der Schritt ins Unbestimmte, egal ob groß oder klein, ist voll von Forschergeist und Zweifel, einst auch mit viel Mut und Angst verbunden. Wir laden ein, mit uns die großen Abenteuer von EntdeckerInnen und Reisenden zu begleiten und die Menschen hinter den Legenden kennenzulernen. Persönlich wichtig ist mir auch, was die Entdeckungsfahrten für die Entdeckten selbst bedeuteten, ja, was wir selbst bei unseren Aufbrüchen in die Ferne hinterlassen – eine bunte, vielschichtige Ausstellung steht uns 2021 damit bevor.“

Interessierte können in der Ausstellung auf die Spuren früher Weltreisender gehen. Die Ausstellung erzählt nicht nur von der Vergangenheit. Sie eröffnet den Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven auf die Welt der Moderne. Welchen Impact hat das Reiseverhalten der Urlauber im 21. Jahrhundert? Von den Geschichten kann man sich mitreißen lassen und etwas in den eigenen Alltag mitnehmen.

 

*Werbung / Eine Information des Landes Niederösterreich

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