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Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreis erstmals verliehen

Miriam Foresta, Isabelle Engels, Sara Tomsic, Barbara Sima-Ruml und Zoran Dobric für exzellente Berichterstattung zu Inklusion mit je 3.000 Euro ausgezeichnet
© Unsplash

Erinnern soll der Preis an den verstorbenen Präsidenten des Österreichischen Behindertenrates, Herbert Pichler

Am Mittwoch wurde erstmals der Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreis von Licht ins Dunkel und ORF für exzellente Berichterstattung im Bereich der Inklusion verleihen worden. Die Auszeichnungen wurden mit 3.000 Euro dotiert. Der erste Preis in der Kategorie Print ging an Miriam Foresta, für Radio an Isabelle Engels,  für Fernsehen an Zoran Dobrić, für Podcasts an Barbara Sima-Rumi und für digitale Medien Sara Tomšić.

Erinnern soll der Preis an den verstorbenen Präsidenten des Österreichischen Behindertenrates, Herbert Pichler. Dessen Unfalltod gab Anlass Licht ins Dunkel die Auszeichnung ins Leben zu rufen. Das Preisgeld steuerten bundeskanzleramt und Sozialministerium bei.

„Wir brauchen Köpfe, die frei von Barrieren sind. Und die Bilder davon, was geht und was nicht, werden wesentlich von Medien geprägt“, sagte Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell. Roland Weißmann, Chef des größten Medienunternehmens des Landes, bekannte sich bei der Veranstaltung zu Inklusion: „Wir als ORF sind der Rundfunk der Gesellschaft. Barrierefreiheit ist nicht nur ein Gesetzesauftrag, sondern auch unser Anliegen“, meinte der ORF-Generaldirektor.

Die Sieger*innen

Unter den Preisträger*innen befinden sich auch zwei ORF-Journalist*innen. Ö1-Journalistin Isabelle Engels wurde für ihren Beitrag Love, to find beauty everywhere! Evelyn Brezinas Leben mit Glasknochen in der Radiokategoerie ausgezeichnet. Zoran Dobrić erhielt für seinen ORF-Beitrag „Inklusion in Schulen“ den Preis in der Kategorie Fernsehen. In der Kategorie Print setzte sich miriam foretsa für ihre Magazin-Serie So lebe ich! durch, die in der Zeitschrift „Space“ des Österreichischen Jugendtorkreut erscheint.  Barbara Sima-Ruml wurde für ihren Podcast „Bekenntnisse einer Vierrad-Diva“ geehrt. Darin spricht sie über ihren Alltag im Rollstuhl und welchen Herausforderungen sie sich stellen muss.  Die fünfte Auszeichnung ging an Sara Tomšić für ihren Artikel Erziehen muss mich keiner mehr, der auf der Onlineseite der Zeit erschienen ist. Im Fokues des Artikels steht Denise, die mit Muskelschwund konfrontiert ist und dennoch für ihre Unabhägigkeit von zuhause wegzog.

APA/Red.

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