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Hasskommentare, Mobbing und Fake-Profile

Jeder fünfte Gamer war bereits Opfer von Hass im Netz
© Unsplash

Fast ein Viertel der Befragten gab an, bereits schlechte Erfahrungen beim Online-Gaming gemacht zu haben. Die größte Teilgruppe bilden mit 9,2 Prozent die Gruppe der Opfer von Hasskommentaren. Dahinter folgen mit jeweils 7,5 Prozent Betroffene von Cyber-Mobbing und Fake-Profilen. Von ungewollten In-App-Käufen berichteten 7,3 Prozent der Studienteilnehmer.

Das Fair Play im Internet nicht immer an der Tagesordnung ist, ist in Gaming-Kreisen nicht unbekannt. Laut einer Umfrage von ESET unter 1.000 Internetnutzern, die ESET im Vorfeld der gamescom durchführte, haben bereits 23 Prozent der befragten Gamer schlechte Erfahrung in Form von Mobbing, Fake-Profilen oder Hasskommentaren machen müssen.

„Gaming ist keine Randerscheinung mehr und hat sich nach gesellschaftlich längst als Freizeitvergnügen über die Altersgrenzen hinweg etabliert. Das Fair-Play hier nicht an der Tagesordnung ist, belegt unsere aktuelle Studie“, so ESE-Technologieexperte Michael Schröder. „Zudem haben Cyberkriminelle die möglichen finanziellen Gewinne im Blick und sind in der Gaming-Community aktiv. Mit Spam- und Phishing, aber auch mit gefälschten Apps zu beliebten Games, versuchen sie gezielt Gamer zu attackieren. Ob Android-Tablet oder -Smartphone, aber natürlich auch der Gaming-PC, eine Sicherheitslösung sollte mittlerweile zur Grundausstattung gehören, um persönliche Daten und Accounts vor Kriminellen zu schützen.“

Jeder Dritte der 18- bis 39-Jährigen hat schlechte Erfahrungen gemacht

So gaben bei der Umfrage fast ein Viertel der Befragten an, bereits negative Erfahrungen beim Online-Gaming gemacht zu haben. Die größte Teilgruppe bilden mit 9,2 Prozent die Gruppe der Opfer von Hasskommentaren. Dahinter folgen mit jeweils 7,5 Prozent Betroffene von Cyber-Mobbing und Fake-Profilen. Von ungewollten In-App-Käufen berichteten 7,3 Prozent der Studienteilnehmer. Am meisten bei dieser Frage betroffen sind die 18- bis 39-Jährigen mit über 38 Prozent. Hier waren die meisten der Befragten Opfer von Hasskommentaren (16,2 Prozent).

Gesteigertes Sicherheitsbewusstsein

Auch zeigte die Umfrage, dass jeder Vierte seinen Gaming-Account mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) schützt (37,7 Prozent). 2FA ist im Grunde nichts anderes als eine Sicherheitsprozedur, bei der ein Anwender zwei unterschiedliche Merkmale bereitstellt, um sich zu identifizieren. Zusätzlich zum Passwort muss beim Login eine weitere Sicherheitskomponente eingeben werden, zum Beispiel ein PIN-Code. Dieser kann über eine spezielle App generiert oder per SMS zugeschickt werden. In der Umfrage sticht erneut die Altersgruppe zwischen 18 und 39 Jahren heraus. Hier setzt mehr als die Hälfte der Befragten (53,3 Prozent) auf 2FA. Nachholbedarf hat hier die Generation 60+, wo nur 17 Prozent auf diese Methode zurückgreifen. Dabei ist Account-Diebstahl keine Seltenheit. Jeder vierte in der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren und jeder fünfte zwischen 30 und 39 Jahren war bereits vom Diebstahl ihres Gamingkontos betroffen. Über alle Altersklassen hinweg hatten lediglich 14,2 Prozent bereits den Verlust ihres Spiele-Accounts zu beklagen.

 

PA/ Red.

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