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Hass im Netz: Beratungsstelle finanziert

Das Bundeskanzleramt übernimmt die Weiterfinanzierung der Anlaufstelle für Betroffene.
© BKA / Andy Wenzel

Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein (m.) und Bundesministerin Ines Stilling (r.) besuchten die Beratungsstelle gegen Hass im Netz

Der Verein ZARA betreibt seit zwei Jahren die Beratungsstelle gegen Hass im Netz (#GegenHassimNetz). Sie ist österreichweit die zentrale Anlaufstelle für Betroffene sowie Zeuginnen und Zeugen von Hasspostings, Cybermobbing und andere Formen von verbaler oder psychischer Gewalt im Internet.

Jetzt wurde die weitere Finanzierung sichergestellt. Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und Bundesministerin Ines Stilling besuchten die Beratungsstelle und gaben bekannt, dass die Finanzierung für 2020 das Bundeskanzleramt übernimmt. Die Bundeskanzlerin machte deutlich, dass die Beratungsstelle wichtig sei, da Hass im Netz jeden und jede treffen könne. „Hass im Netz ist allgegenwärtig und bedroht unser friedliches Gemeinwesen. Alle Betroffenen und Opfer brauchen unsere volle Solidarität und Unterstützung“, so Bierlein.

Insgesamt wurden der Beratungsstelle seit ihrem Bestehen knapp 3.200 Vorfälle von Hass im Netz gemeldet. Im zweiten Beratungsjahr wurden 30 Prozent mehr Fälle von Hass im Netz an die Beratungsstelle gemeldet. Der Großteil der gemeldeten Inhalte ist rassistisch und/oder sexistisch formuliert. Die Beratungsstelle #GegenHassimNetz bietet rechtliche und psychosoziale Beratung an. Mit Betroffenen werden Handlungsoptionen besprochen und Löschungen von Hasspostings beantragt. Auf Wunsch werden potentiell strafrechtlich relevante Inhalte angezeigt und Gerichtsverfahren durch den Rechtshilfefonds gegen Hass im Netz finanziert.

 

PA / RED

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