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Hans Rauscher erhält Auszeichnung

Ferdinand-Berger-Preis geht an „Standard“-Journalisten
© Alexandra Kromus / PID

Für seine Arbeit wurde Hans Rauscher schon damals mit einer goldenen Wiener Auszeichnung belohnt

Der „Standard“-Journalist Hans Rauscher wurde mit dem Ferdinand-Berger-Preis ausgezeichnet. Der Preis, der seit 2018 jährlich vom DÖW verliehen wird, soll Personen ehren, die durch wissenschaftliche und publizistische Leistungen oder durch besonders öffentliches Auftreten einen markanten Beitrag gegen Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus oder demokratiegefährdendes Verhalten geleistet haben.

Dabei wurde Hans Rauscher laut Aussendung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) von der Jury für sein „konsequentes und kontinuierliches Eintreten für die Grundwerte der Demokratie“ gelobt. „Diese Haltung ist in einer Zeit, in der rechtsstaatliche Strukturen immer wieder bewusst in Frage gestellt oder implizit unterlaufen werden, ein wichtiger Garant zivilgesellschaftlichen Engagements für Demokratie“, heißt es weiter. Die Preisverleihung findet am 21.Oktober im Wiener Rathaus statt. Die Laudatio an diesem Tag hält der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer. Der von Ernst Berger und René Berger gestiftete Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Rauscher wurde 1944 in Wien geboren und studierte Zeitungswissenschaften und Geschichte an der Universität Wien. Unter anderem war er tätig bei „Trend“, „Kurier“, „Profil“ und „Format“. Seit dem Ende der 1990er schreibt er für die Tageszeitung „Standard“.

 

APA/ Red.

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