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Handy statt Freunde?

Nutzer bevorzugen Gerät statt unmittelbare Kontaktpersonen
© Pixabay

Anthropologen des University College London (UCL) fanden im Rahmen ihrer Forschung heraus, dass sich das Smartphone für viele Nutzer und Nutzerinnen zu einem zweiten Zuhause entwickelt hat. Demnach sind Mobilgeräte zu heimischen Orten für Menschen geworden, zu denen sie eine emotionale Verbindung entwickelt haben wie zu ihren Häusern oder Wohnungen. Die UCL- Forscher beschreiben diesen Effekt mit dem Begriff „Transport nach Hause“. So seien Nutzer und Nutzerinnen zu „menschlichen Schnecken“ geworden, die ihr Heim in der eigenen Tasche tragen, was wiederum damit verbunden sei, dass Neigungen, Freunde und Familie zu Gunsten des Gerätes ignoriert werden.

Emotionale Abkehr durch Chat- Apps

Die Forscher der UCL sind sich einig, dass dieses Phänomen zum „Tod der Nähe“ führe, wenn es um persönliche Interaktionen gehe. Als Hauptursache des Wandels sehen sie die Chat- Apps. Diese seien für viele Nutzer und Nutzerinnen das „Herz des Smartphones“. Dennoch warnen die Forscher vor einer zu negativen Sicht bezüglich des mobilen Telefons, da es den Menschen dabei helfe eine Vielzahl hilfreicher Verhaltensweise zu entwickeln. 

PA /Red.

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