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Handelsverband startet Fairness-Kampagne

Mit Außenwerbung soll ein Zeichen für Steuerfairness und Wertschöpfung gesetzt werden.
© Handelsverband Österreich

V.l.n.r.: Rainer Will (Geschäftsführer Handelsverband), Peter Hörlezeder (Geschäftsführer Hello), Karin Saey (Bereichsleiterin Handel Dorotheum) und Norbert Scheele (Vizepräsident des Handelsverbandes) mit Kampagnen-Sujet

Der österreichische Handelsverband beginnt am 8. Juli 2019 mit einer groß angelegten Außenwerbe-Kampagne. Mit ihr soll ein Zeichen für Steuerfairness, Regionalität und Wertschöpfung in Österreich gesetzt werden. Dem Konsumenten werden damit die Vorteile verdeutlicht, wenn er bei heimischen Händlern – ob online oder stationär – einkauft. „Unser Kaufverhalten hat massive Auswirkungen auf die Gesellschaft. Diese volkswirtschaftlichen Ketteneffekte werden in Österreich zu wenig erläutert“, betonte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will bei der Präsentation der neuen Kampagne. „Wir wollen mit dieser Bewusstseins-Kampagne ein Umdenken bei Konsumenten und in weiterer Folge bei der Politik bewirken.“ Zentrales Element der Kampagne ist auch die Website www.gut-kaufen.at.

Die Kampagne wurde gemeinsam mit der Wiener Werbeagentur Hello entwickelt. Sie wird in allen Bundesländern bis 18. August zu sehen sein. Jeder teilnehmende Händler hat die Möglichkeit, die Sujets für weitere eigene Print- oder digitale Kampagnen individuell zu verwenden. Bisher machen 15 Handelsunternehmen, darunter die Rewe-Gruppe, Hofer, Lidl, Unimarkt, Obi, Hartlauer und Tchibo/Eduscho, mit.

Der österreichische Handelsverband definiert dann einen Händler als „österreichisch“, wenn er hierzulande Arbeitsplätze schafft, Steuern zahlt und einen Teil seiner Wertschöpfung generiert. Der Hauptsitz des Handelsunternehmens spielt hingegen für die Initiative keine Rolle. Es kann jeder Händler Kampagnen-Mitglied werden, der die Kriterien erfüllt und zwischen 80 und 720 Euro an den Handelsverband zahlt. Er darf dafür das neu geschaffene Siegel „Österreichischer Händler“ tragen.

PA/red

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