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Grimme-Preise für öffentlich-rechtliche Sender

14 der 16 begehrten Preise gingen an Produktionen oder Akteure von ARD-Anstalten und des ZDF
@BR/Grimme Institut

Der undotierte Grimme-Preis zeichnet Fernsehsendungen und -leistungen aus, die als vorbildlich und modellhaft bewertet wurden.

Bei den diesjährigen Grimme-Preisen für gutes Fernsehen haben die öffentlich-rechtlichen Sender klar dominiert. Im vergangenen Jahr hatten die Privaten noch fünf von 16 Preisen erhalten.

Als die beiden einzigen Produktionen privater Sender wurden „15 Minuten Joko & Klaas – Männerwelten“ (ProSieben) und „Unorthodox“ (Netflix) ausgezeichnet. In dem Vierteiler „Unorthodox“ geht es um den Ausbruch einer Jüdin aus traditionellen Zwängen. Es handle sich um eine „spannende und unterhaltsame Serie auf höchstem internationalen Niveau“, fand die Jury.

Das Institut sprach von einem „bemerkenswerten Preisjahr“. Es habe gezeigt, was das Fernsehen der Gegenwart leisten könne, erklärte Grimme-Direktorin Frauke Gerlach. „Die Formate, der Einsatz audiovisueller Techniken und die Bandbreite der Dramaturgien sind vielschichtig, aktuell und variationsreich. Bekannte Stereotype werden an vielen Stellen aufgebrochen, gewohnte Pfade verlassen und Bewährtes weiterentwickelt“, so Gerlach weiter. Die Preise sollen am 27. August verliehen werden.

 

APA/Red.

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