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GPA fordert Neuausrichtung der Medienförderung

Die Journalistengewerkschaft in der GPA findet Österreichs Ergebnis im Pressefreiheitsranking beschämend.
© GPA

GPA stellt Forderungen an die Regierung.

Das heute von Reporter ohne Grenzen präsentierte Ranking der Pressefreiheit (ExtraDienst berichtete) zeigt eine minimale Verbesserung Österreichs. Trotzdem sieht die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, Barbara Treiber, das Ergebnis kritisch. Österreich wäre noch weit von der Spitzengruppe entfernt. Hier sehe man, dass der Wechsel in der Regierung von blau auf grün nichts gebracht hätte. Gerade in der Zeit, der Corona-Pandemie zeigte sich die Wichtigkeit verlässlicher Informationen und sorgfältig recherchierter Beiträge. Die Pandemie habe einen kaum noch überschaubare Zahl an Falschmeldungen hervorgerufen. Um dieser Welle an Falschmeldungen entgegenwirken zu können, brauche es eine Neuausrichtung der Medienförderung, fordert der Vorsitzende der Journalistengewerkschaft in der GPA , Eike Clemens Kullmann. Inserate seien, laut Kullmann, kein Ersatz dafür.

Wiener Zeitung soll erhalten bleiben

Außerdem verlangt die GPA von der Regierung eine Sicherstellung des Erhalts der Wiener Zeitung in gedruckter Form. Die Regierung müsse als Eigentümervertreter entsprechende Geschäftskonzepte einfordern bzw. vorlegen, sagt Kullmann. Ein Weiterer Kritikpunkt ist für den Vorsitzenden der Journalistengewerkschaft das Informationsfreiheitgesetz. Der vorliegende Entwurf wäre Kullmann zu schwammig formuliert.

PA/red

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