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Gorillas will schnelle Fahrer bei Schichtvergabe bevorzugen

Rechtsvertreter des Betriebsrats kritisiert Plan als "asozial"
©unsplash

„Wer seinen Fahrern keine höheren Gehälter bieten kann, führt eben eine Zwei-Klassen-Gesellschaft ein“

Der deutsche Lieferdienst Gorillas will einem Bericht zufolge bei der Vergabe von Schichten schnelle Fahrer bevorzugen. Dies geht aus einem Entwurf einer Betriebsvereinbarung vor, über den der „Spiegel“ am Freitag berichtete. Demnach sollen strikte Zeitfenster vorgeschrieben werden, zu denen sich Fahrerinnen und Fahrer für Schichten anmelden können – schnelle Fahrer sollen diese Warteschlangen aber umgehen können.

Der Rechtsvertreter des Betriebsrats von Gorillas, Martin Bechert, kritisierte die Pläne des Unternehmens als „asozial“. „Wer seinen Fahrern keine höheren Gehälter bieten kann, führt eben eine Zwei-Klassen-Gesellschaft ein“, sagte er dem „Spiegel“. Das Unternehmen erklärte, es handle sich bei den Plänen lediglich um einen „Entwurf“, dieser sei noch nicht beschlossen. Zunächst solle mit dem Betriebsrat verhandelt werden.

APA/Red.

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