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Google wälzt Digitalsteuer auf Werbekunden ab

Der Internetgigant wird die österreichische Abgabe durch Aufschläge weiterverrechnen.
© Pixabay

Der Suchmaschinen-Betreiber Google¬†will die neue Digitalsteuer, die seit J√§nner in √Ėsterreich auf Einnahmen aus Onlinewerbung bei internationalen Konzernen eingehoben wird, zur G√§nze auf seine Werbekunden abw√§lzen. Das berichtet der „Standard“ am Freitag (31.1.) in seiner Onlineausgabe.
Voraussichtlich in diesem Jahr, aber fr√ľhestens im zweiten Halbjahr 2020, werden f√ľnf Prozent auf die Rechnungssumme aufgeschlagen, k√ľndigt der Internetriese in Schreiben an seine Kunden an. Betroffen sind von der Verteuerung alle Onlinewerbeformen, die von Internetnutzern in √Ėsterreich zu sehen sind, unabh√§ngig vom Sitz des Werbetreibenden. Es trifft also Werbende in ganz √Ėsterreich.

Digitalsteuer f√ľr Internetriesen

Bis Ende 2020 will die internationale Staatengemeinschaft unter der Schirmherrschaft der OECD, der Organisation f√ľr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, eine gerechte Besteuerung von Internetriesen ausarbeiten. Die grunds√§tzliche Idee ist, dass internationale Unternehmen wie Google, Amazon oder Apple auch dort Abgaben zahlen, wo Kunden beziehungsweise Nutzer von Dienstleistungen sitzen und die Unternehmen Ums√§tze erzielen. Au√üerdem soll im Kampf gegen das internationale Steuerdumping eine globale Mindeststeuer eingef√ľhrt werden.

APA/red

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