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Google von Südkoreas Kartellbehörde abgestraft

Erst Ende August habe Südkoreas Parlament ein Gesetz zur Einschränkung der Marktmacht großer Tech-Konzerne beschlossen.
© Pixabay

Google sieht sich immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, seine dominierende Marktstellung auszunutzen.

Südkoreas Kartellbehörde hat die Alphabet-Tochter Google wegen Wettbewerbsbehinderung mit einer Geldstrafe von mindestens 207,4 Milliarden Won (149,88 Mio. Euro) belegt. Die koreanische Kommission für fairen Handel (KFTC) wirft dem Konzern vor, Gerätehersteller daran zu hindern, andere, von Google nicht genehmigte Versionen des Android-Betriebssystems zu entwickeln oder zu nutzen.

Die Kommission soll Google LLC, Google Asia Pacific sowie Google Korea gestern angewiesen haben, diese Praxis zu ändern. Die Höhe der Strafe ist laut KFTC noch nicht abschließend festgelegt worden. Sie könne sich nach erneuter Prüfung erhöhen, sagte eine Sprecherin. Google will gegen die Entscheidung Berufung einlegen.

Google sieht sich immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, seine dominierende Marktstellung auszunutzen. Das Unternehmen erklärte am Dienstag, das Kompatibilitätsprogramm von Android habe „unglaubliche Hardware- und Software-Innovationen angestoßen“ und den koreanischen Herstellern und Entwicklern enorme Erfolge beschert. „Dies wiederum hat zu einer größeren Auswahl, Qualität und einem besseren Nutzererlebnis für die koreanischen Verbraucher geführt.“ Die heute veröffentlichte Entscheidung der KFTC ignoriere diese Vorteile und werde die Vorteile, die Verbraucher genössen, untergraben.

 

APA/Red.

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