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Google verhandelt mit heimischen Medien

Erste Vorgespräche mit österreichischen Presseverlagen bestätigt
© Pixabay

Google geht in erste Verhandlungen

Der Online-Riese Google verhandelt laut einem Bericht der „Salzburger Nachrichten“ mit heimischen Medien über eine Lizenzierung von Nachrichteninhalten. Google bestätigte, dass man sich in ersten Vorgesprächen mit österreichischen Presseverlagen befinde. Konkret soll es um den Dienst „News Showcase“ gehen. Bei diesem werden selbst kurierte Nachrichten von Medien in eigenen Infoblöcken dargestellt. Um welche Medienhäuser es geht beziehungsweise wann der Dienst ausgerollt werden könnte, war zunächst nicht bekannt. Vergleichbare Angebote und Vereinbarungen gibt es bereits in Deutschland, Frankreich und Italien. Die weltweiten Showcase-Lizenzgebühren habe Google mit einer Milliarde Dollar budgetiert.
Nicht direkt in die Verhandlungen involviert ist der Verband der österreichischen Zeitungen (VÖZ). Laut dem VÖZ sei es einerseits zu begrüßen, dass Google mit dieser Initiative auf die Verlagsunternehmen zugehe und damit auch anerkenne, dass es für genutzte und kommerziell verwertete Inhalte eine finanzielle Gegenleistung geben müsse. Gleichzeitig würde man aber befürchten, dass damit das geplante Leistungsschutzrecht für Verleger ausgehebelt werde. Dieses ist Teil der 2019 beschlossenen EU-Copyright-Richtlinie, die heuer noch in nationales Recht umgesetzt werden muss.
APA/red

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