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Google stellt Übersetzungs-Brille vor

Die neue AR-Brille soll Übersetzungen in das Sichtfeld des Trägers projizieren
©unsplash

Rein äußerlich soll die neue AR-Brille aussehen wie eine herkömmliche Hornbrille

Der Trend zur „Augmented Reality“ (AR) scheint sich weiter durchzusetzen. Nachdem Google bereits 2012 seine erste Computer-Brille veröffentlichte und damit zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt, führte der Konzern nun seine neuste Entwicklung vor. Dabei handelt es sich um eine Brille, die automatisch Übersetzungen ins Blickfeld des Trägers einblendet. Also quasi als würde man eine fremdsprachige Serie mit Untertiteln schauen – nur eben im Real Life. Google zeigte einen Prototypen der Brille am gestrigen Mittwoch zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz Google I/O. Allerdings leider nur in einem Video. Zu technischen Daten, wie etwa der Akkulaufzeit, gab es keinerlei Informationen. Rein optisch wirkt die Brille jedoch, bis auf den etwas breiteren Bügel, wie eine herkömmliche Brille.

Den Fauxpas von Googles Debüt-Modell will man aber wohl eher vermeiden. Die Google Glass, die 2012 als eine der ersten AR-Brillen weltweit erschien, war mit einem kleinen Display und einer Kamera ausgestattet. Und zahlreichen technischen Schwächen. Außerdem wurde die Brille zum Sorgenkind von Datenschützern. Die neue Brille soll im Gegensatz dazu wohl keine Kamera besitzen, kann allerdings mit einem eingebauten Mikrofon Gesprochenes aufzeichnen.

Konkurrenz-Firmen wie Facebook und Apple arbeiten ebenfalls schon seit längerem an AR-Brillen. Aber auch in Europa ist der Trend längst angekommen. So zeigte das deutsche Unternehmen Bosch bereits vor drei Jahren ihren Prototypen für eine Brille, die etwa Navigationspfeile in das Sichtfeld des Trägers einblenden kann.

APA/Red.

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