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Google kooperiert mit Teamviewer für VR-Brille

Neue Software-Lösungen von Teamviewer sollen die Google-Brillen für den Einsatz im Versandhandel tauglich machen.
©unsplash

Künftig könnten „Augmented Reality“-Brillen in zahlreichen Branchen sinnvoll eingesetzt werden.

Eine VR-Brille, die die echte Welt mit zusätzlichen Informationen erweitert und so Lieferprozesse beschleunigt – genau das hat der deutsche Softwareanbieter Teamviewer vor. Dafür geht dieser nun eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Internetkonzern Google ein, wodurch Teamviewer seine Software intelligent mit der Google Cloud verknüpfen kann. Das hat zum Vorteil, dass beispielsweise Einzelhändler und Lebensmittelgeschäfte Bestellungen über das Online-System einfacher ausführen können.

Das Besondere an der Brille ist, dass diese mit einem „Augmented Reality“-Konzept funktioniert – im Gegensatz zu normalen VR-Brillen wird der Nutzer also nicht zur Gänze von seiner Umgebung abgeschottet. Die Brille vereint beide Realitäten und ermöglicht es so zum Beispiel Lagerarbeitern, auf Anhieb das richtige Regal für ein bestimmtes Ersatzteil zu finden, ohne selbst danach suchen zu müssen.

Praktischer Lager-Assistent

Die erste gemeinsame Software der beiden Unternehmen namens „Assisted Order Picking“ soll Online-Versandhändler dabei unterstützen, Bestellungen möglichst unkompliziert für die Auslieferung vorzubereiten. Mit der „Google Glass Enterprise Edition 2“ werden dem Lager-Mitarbeiter die vom Kunden bestellten Waren direkt eingeblendet. Der Scanner, der die Produkte erfasst und durch Vernetzung mit dem firmeninternen System den Bestand in Echtzeit aktualisiert, wird dabei wie ein Ring am Finger getragen, wodurch die Mitarbeiter im Grund die Hände frei haben. Dafür wird die Teamviewer-Anwendung „Vision Picking“ verwendet.

Durch dieses System soll die Effizienz der Firmen um 15 bis 40 Prozent erhöht werden können, wie der Teamviewer-Manager Alfredo Patron erläuterte. „In naher Zukunft wollen wir unsere Partnerschaft ausbauen und die Technologie auch zur Verbesserung von Fertigungs-, Außendienst- und Lieferkettenprozessen in anderen Branchen einsetzen.“

APA/Red.

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