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Google konfrontiert Nutzer mit Umwelt-Sünden

Der Suchmaschinen-Anbieter Google will seinen Usern künftig den von ihnen generierten CO2-Ausstoß vor Augen halten und entsprechende Alternativen vorschlagen.
©pexels

Der Alphabet-Konzern, zu dem Google gehört, ist einer der Big-Player im Internet.

Wie viel CO2 verursacht meine Flugreise? Wie nachhaltig ist mein ausgewähltes Hotel? Welche Auto-Route spart am meisten Sprit? Das und noch mehr will der Online-Riese Google seinen Nutzern nun offen darlegen und damit ihr Umweltbewusstsein stärken.

Konkret setzt sich das Unternehmen zum Ziel, bis zum kommenden Jahr den Google-Usern eine klimafreundliche Auswahl der Angebote zu ermöglichen, so Google-Chef Sundar Pichai in seinem neusten Blogeintrag. Dabei ist von einer geschätzten, möglichen CO2-Einsparung von mehr als eine Millionen Tonnen jährlich die Rede. Dies würde ungefähr dem Ausstoß von 200.000 Autos entsprechen, für dessen Ausbleib Google damit verantwortlich wäre.

Zahlreiche neue Features

Aber nicht nur bei der Auswahl von möglichst klimaschonenden Flugreisen und Autorouten sollen die neuen Funktionen den User unterstützen. Sucht man beispielsweise nach Hotels oder bestimmten Online-Shops, möchte Google Informationen zur Nachhaltigkeit des jeweiligen Betriebes geben. Auch eine entsprechende Sortierung der Suchergebnisse soll möglich sein.

Zudem möchte der Konzern seine Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz dafür nutzen, die Schaltung von Ampeln effizienter zu gestalten, indem das Verkehrsaufkommen prognostiziert wird. In Teilen Israels liefen diesbezüglich bereits Tests an, die den insgesamten Spritverbrauch um zehn bis zwanzig Prozent verringert haben sollen. Eine Ausweitung der Pilot-Phase – zunächst auf Rio de Janeiro – ist bereits in Planung.

APA/Red.

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