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Google erlaubt Löschen des YouTube-Verlaufs

User sollen mehr Kontrolle über ihre Daten bekommen.
© Kon Karampelas

Der US-Internetriese Google erlaubt ab sofort YouTube-Nutzern, ihren Verlauf zu löschen. Dabei können die Nutzer entweder den Vorgang selbst durchführen oder einen bestimmten Zeitraum einstellen, in dem ihre zuvor gesehenen Videos noch gespeichert werden. Am Ende dieses Zeitraumes löscht dann YouTube die gesehenen Filme und Trailers automatisch. So will der Konzern den Kunden mehr Transparenz und Sicherheit bieten.

Für die eigenen Websites hat das Unternehmen im Zuge einer Datenschutzoffensive weitere Tools zur Wahrung der Privatsphäre veröffentlicht: Darunter befindet sich ein Inkognito-Modus für Google Maps, der einen Suchverlauf komplett unmöglich macht. Eine weitere Neuerung ist ein Feature namens „Password Checkup“, das Nutzern sagt, ob ihre Passwörter sicher sind, ob sie eines davon schon bei mehreren Websites, die Google gehören, verwendet haben und ob ein Passwort gehackt wurde.

Zudem wurde dem Google Assistant eine weitere Funktion beigefügt: Die Künstliche Intelligenz erklärt Nutzern auf ihre Nachfrage, wie Google mit ihren Daten umgeht. Sie können den virtuellen Assistenten auch bitten, alles zu vergessen, was sie zu ihm gesagt haben. Der Verlauf von bis zu einer Woche lässt sich mit einem einfachen Sprachbefehl löschen. Den gesamten Verlauf können Nutzer jedoch nur manuell leeren, wobei der Assistant auf Anfrage die entsprechende Option öffnet.

PA/red

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