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Goldene „Medienlöwin“ für Linsinger

Eva Linsinger wurde für ihr Lebenswerk sowie ihre Vorbildwirkung ausgezeichnet
© JACQUELINE GODANY

Preis des Österreichischen Journalistinnenkongress geht an stellvertretende „profil“-Chefredakteurin

Eva Linsinger erhielt für ihre bisherige Präsenz, ihr Lebenswerk und ihre Vorbildfunktion für andere Frauen, sich im Medienbereich durchzusetzen, die goldene „Medienlöwin“. Die Freude der „profil“-Chefredakteurin über den Preis war groß: „Ich habe ehrlich nicht damit gerechnet. Eine Nominierung wäre schon Ehre genug gewesen.“ In ihrer Dankesrede sprach sie über das gegenwärtige Glaubwürdigkeitsproblem des österreichischen Journalismus, das durch die Inseratenaffäre befeuert wurde. „Es werden Unsummen für freihändig vergebene Inserate gezahlt, die an Kriterien gebundene Presseförderung ist dagegen lächerlich niedrig“, bemängelte sie.

Klare Message

„Die jeweiligen Machthaber werden gerne adoriert – manchmal bis zur Grenze der Lächerlichkeit“, so Linsinger. Mächtige Personen sollten kritisch beleuchtet werden, denn erst Macht eröffne die Gelegenheit zu Machtmissbrauch. Es liege an den Journalistinnen und Journalisten, die Glaubwürdigkeit wiederherzustellen und die jetzige Krise für einen Neustart zu nützen. „Guter Journalismus kann sich Käuflichkeit und Verhaberung nicht leisten. Dafür werde ich kämpfen wie eine Löwin“, so die prämierte Journalistin abschließend. APA/RED.

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