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Globaler Digitalisierungsindex: Österreich rutscht ab

USA klarer Sieger vor Dänemark und Deutschland, Asien im Vormarsch.
© Acredia

Spitzenreiter des Enabling Digitalization Index sind bisher wirtschaftlich besser durch die Covid-19-Pandemie gekommen, als Länder, die beim Potenzial für die Digitalisierung hinterherhinken“, so die Ökonomin Meierschitz.

Österreich zählt zu den Ländern mit der besten Infrastruktur und einem sehr guten Ökosystem für Wissen und Bildung, hinkt aber bei deren Umsetzung weiter erheblich hinterher. Aus unserer Sicht erhöhen sich dadurch die Gefahren unternehmerischer Risiken“, fasst Acredia Vorständin Gudrun Meierschitz die Ergebnisse des Enabling Digitalization Index (EDI) 2020, durchgeführt von Acredia und Euler Hermes, zusammen.

Der Index bewertet nicht allein den Status Quo der Digitalisierung in 115 Ländern, sondern auch förderliche Rahmenbedingungen anhand von fünf Komponenten: Regulierung, Wissen, Konnektivität (Vernetzung), Infrastruktur und Größe. Der EDI misst also die Fähigkeit – und Agilität – von Ländern, digitalen Unternehmen zu helfen, zu florieren sowie traditionelle Unternehmen zu unterstützen, digitale Chancen zu nutzen.

Dänemark überholt Deutschland und belegt erstmals Platz zwei

Die USA, Dänemark und Deutschland belegen dabei erneut die ersten drei Plätze. Bemerkenswert ist, dass Deutschland jedoch im Vergleich zu den Vorjahren an Boden verliert und sich um einen Platz auf Platz drei verschlechtert, mit einem stark aufholenden China im Nacken.

Österreich rutscht im aktuellen Ranking um einen Platz auf Platz 13 ab. Dies ist vor allem einer – im Vergleich zu den Vorjahren – deutlich schlechteren Konnektivitätsqualität geschuldet. Auffallend ist auch, dass vergleichbar gleich große Länder wie beispielsweise Dänemark und Schweiz wiederholt deutlich besser abschneiden. Beide zählen zu den Top-10-Ländern, Dänemark belegt erstmals sogar Platz zwei und liegt damit noch vor Deutschland! „Auch wenn die Digitalisierung hierzulande durch die Covid-19-Pandemie einen Schub erhalten hat, muss Österreich achtgeben, nicht ins Hintertreffen zu geraten.

 

APA/red

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