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Geld entscheidet die Klimakrise

Adam Pawloff ist am „Freitag in der Arena“ beim Podcast- und Videoformat der oekostrom AG zu Gast und spricht u.a. darüber, warum die Europäische Zentralbank (EZB) klimaschädliche Branchen begünstigt.
© piyaset, stock.adobe.com

„Greenpeace ist immer auf der Suche nach den großen Hebeln für Veränderung – der Finanzmarkt ist einer davon“, so Pawloff. Laut dem Pariser Klimaabkommen kann die globale Erderwärmung nur dann auf 1,5 Grad begrenzt werden, wenn die globalen Finanzströme umgelenkt werden: Sowohl öffentliche als auch private Investitionen müssen die Umsetzung der vereinbarten Klimaziele unterstützen. Genau hier liegt laut Adam Pawloff ein wesentliches Problem: „Derzeit hält die EZB ungefähr 280 Milliarden Euro an Unternehmensanleihen. Rund 65% davon stammen entweder von fossilen Energiekonzernen, Autokonzernen, Fluglinien oder energieintensiver Produktion. Somit begünstigt die EZB ganz massiv diese Branchen gegenüber anderen, ökologisch nachhaltigeren – das muss sich ändern!“

Pawloffs „Tipp am Freitag“: „Ich besitze von den meisten österreichischen börsennotierten Konzernen eine Aktie. Ich habe zwar kein wahnsinniges Stimmrecht, aber ich habe das Recht gewonnen, bei der Hauptversammlung Fragen zu stellen. Das ist etwas, was jede*r machen kann: Sich eine Aktie besorgen, um als aktivistische*r Shareholder*in tätig zu sein.“

Mehr zur aktuellen Folge von „Freitag in der Arena“ finden Sie hier.

9. 4. 2021 / gab
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