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Gehälter in der Zeitungsbranche steigen

Auch Honorare für freie Journalisten werden erhöht.
© Pixabay

Die Gehälter für Journalisten und kaufmännische Angestellte bei den österreichischen Tages- und Wochenzeitungen werden um 1,45 Prozent angehoben. Darauf haben sich der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft GPA-djp geeinigt, teilten sie am Freitag in einer Aussendung mit. Die Erhöhung gilt auch für Honorare, die an freie Journalisten und Journalistinnen ergehen.

Die Verhandler kamen in der ersten Verhandlungsrunde zu einem Abschluss. Die Tarifgehälter für kaufmännische Angestellte werden mit 1. April, jene für Journalisten mit 1. Juni angehoben. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt jeweils ein Jahr.

Durch die Corona Pandemie, die zu Umsatzeinbrüchen geführt hat, ist die Lage angespannt, meint Claudia Gradwohl, die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite. Für sie ist der Kompromiss für beide Seite von Vorteil. „Der erzielte Kompromiss trägt einerseits dieser Situation Rechnung und stellt andererseits eine faire Erhöhung der Gehälter für die Belegschaft auch in einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Situation sicher.“

Auch die Verhandler der Gewerkschaftsseite Eike Clemens Kullmann (Journalisten) und Alois Freitag (kaufmännische Angestellte) sehen das gleich. „Der Abschluss trägt den schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Krise Rechnung und stellt einen respektablen Kompromiss dar, der in einem guten wechselseitigen Verhandlungsklima der Sozialpartner erzielt worden ist.“

 

APA/Red.

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