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Freizeitplanung mit Social Media

Konzertbesucher erwarten abgestimmte Promotionen.
@ Pixabay

Laut neuer US-Studie erwarten sich Konzertgänger auch im Nachhinein Kundenbindung auf Social Media Portalen. So sollen Betreiber von Musikevents und auch Musiker verstärkt auf soziale Netzwerke setzen, wenn Besucher auch noch danach gebunden werden sollen. In den USA entdecken etwa 85 Prozent der Musikfans Konzerte über das Social Web, wie eine Umfrage des Social-Media-Riesen Facebook zeigt.

„Erinnerung“ durch Social Media

„Social Media ist für die Promotion von Veranstaltungen sehr wichtig. Dort ist es möglich, mit einem Klick sein Interesse an einem Event zu bekunden. So sehen Nutzer auch, wer von ihren Freunden ebenfalls die Veranstaltung besuchen will. Darüber hinaus können Betreiber mithilfe von Fotos und ähnlichen Inhalten das Event wieder in Erinnerung rufen“, so Social-Media-Experte Karim Bannour von Viermalvier.
Für die aktuelle Erhebung hat Facebook 586 US-Bürger ab 18 Jahren befragt, die in den vergangenen zwölf Monaten ein Konzert besucht haben. 63 Prozent der Befragten wollen in sozialen Medien Informationen zu Konzerten erhalten. Für 59 Prozent sind Empfehlungen von Social-Media-Freunden ein wichtiger Einflussfaktor.

„Tool für die Freizeitplanung“

Besonders wichtig für Musik-Events sind Erinnerungsschreiben auf Social Media. Etwa 70 Prozent der Studienteilnehmer haben schon einmal ein Konzert verpasst, weil sie entweder zu spät davon erfuhren oder darauf vergessen haben, Karten zu kaufen. Fast die Hälfte (48 Prozent) will per Social Media an das Datum des Events erinnert werden.
Facebook sieht einen deutlichen Anstieg bei der Popularität von Live-Konzerten. Das Unternehmen geht davon aus, dass 2023 die globalen Einnahmen von solchen Events 25 Mrd. Dollar übersteigen und somit um 14 Prozent höher ausfallen als im Jahr 2019. Das Marketing von Musik-Events muss diesen Trend ausnutzen und schon Wochen vor Konzerten per Social Media kontinuierlich die Erwartungen von Besuchern aufbauen.

 

PA/Red

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