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Freier Datenfluss soll künftig möglich sein

 

EU-Gremien einigen sich auf freien Datenfluss im Binnenmarkt

 

Es ging schnell. Der Verordnungsentwurf gegen "Datenprotektionismus" zwischen dem EU-Rat, dem Parlament und der Kommission wurde in kürzester Zeit beschlossen. Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass die Abgeordneten ihre Position zu der Initiative abgesteckt hatten. , in der Nacht zum Mittwoch einigten sich die Verhandler. Demnach soll der Fluss nicht-personenbezogener Daten im digitalen Binnenmarkt nicht länger durch "ungerechtfertigte Restriktionen" eingeschränkt werden.

 

Derzeit fordern etwa Aufsichtsstellen im Finanzsektor, Auflagen für spezielle Bereiche wie anonymisierte Gesundheitsdaten oder breite Beschaffungsvorgaben für den öffentlichen Sektor oft, dass Informationen lokal beschränkt werden. Nun soll es Mitgliedsstaaten untersagt werden, die Speicherung sowie jede Form der Verarbeitung nicht-persönlicher Daten in anderen Teilen der Gemeinschaft territorial einzuschränken oder zu verbieten.

Bildcredit: pixabay