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Frauennetzwerk Medien fordert Quote

Rund hundert Journalisten haben sich in Österreich an der Kampagne "#ReframingQuotenfrau" beteiligt.
© Frauennetzwerk Medien

Gefordert werden unter anderem verbindliche Frauenquoten von 50 Prozent in Medienunternehmen – und zwar auf allen Ebenen (Redaktion, Management und Ressortleitung, Chefredaktion, Direktionen und Geschäftsführungen, Vorstände und Aufsichtsräte). „Es ist ganz einfach: Wer Frauenquoten verhindert, fördert den Quotenmann“, wurde Unterstützerin Elfriede Hammerl in einer Aussendung zitiert. „Jede Frau, die über eine Quote in ihre Position gelangte, musste zumindest das Gleiche wie ihre männlichen Kollegen leisten“, betonte Martina Madner, eine der beiden Vorsitzenden des Frauennetzwerks Medien, das die Kampagne aus Deutschland nach Österreich gebracht hat. „Fakt ist zudem, dass Frauen über Quoten nur bei gleich guter Eignung und bei einem geringen Frauenanteil bevorzugt werden“, ergänzte Vorsitzende Alexandra Wachter. Vor allem in den Chefredaktionen gebe es nach wie vor „eine unübersehbare Männerdominanz“, kritisierte Madner.

 

APA/Red.

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