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Die WKO ortet Frauenmangel in Führungsetagen

 

 

Workshop der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien bei den Österreichischen Medientagen – So schaffen wir mehr Diversität in den Führungsetagen

 

Die Österreichischen Medientage, die diese Woche am Erste Campus Wien über die Bühne gehen, feieren heuer ihr 25-jähriges Jubiliäum. Bei der Auswahl der RednerInnen beim größten österreichischen Fachkongress der Medien- und Kommunikationsbranche setzt man auf Kontinuität: Neben Promi-Gästen, wie heuer CNN-Präsident Jeff Zucker, finden sich darin vor allem bekannte Gesichter aus den Führungsetagen der heimischen Kommunikationswirtschaft. Zudem fällt auf, dass es vor allem Männer sind. Unter den 148 ReferentInnen und ModeratorInnen sind gerade einmal 38 Frauen. „Das dürfte durchaus ein Abbild der Realität in den Führungsetagen in Medienhäusern, Newsrooms und Agenturen sein“, vermutet Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien. „Umso wichtiger ist es, Frauen vor den Vorhang zu holen“, so Schreuder, der
selbst in einem Panel der Medientage mitdiskutiert.

 

Wie die Branche vielfältiger und nach oben durchlässiger werden kann, diskutieren am Donnerstag die Top-Journalistinnen und ehemaligen Chefredakteurinnen Julia Ortner und Eva Weissenberger. „Die Medientage stehen jedes Jahr – genauso wie die gesamte Medien- und Kommunikationsbranche – in der Kritik, man würde sich nicht um Diversität scheren. Wir machen die Probe aufs Exempel und testen, ob dem wirklich so ist“, bekräftigen die beiden Journalistinnen. In einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch wollen Ortner und Weissenberger eruieren, warum vielfach durchdiskutierte Konzepte und Ideen für mehr Diversität in der Praxis keine Anwendung finden. Ziel des Workshops ist, in der Gruppe Strategien zu entwickeln, wie notwendige Maßnahmen in kleinen Schritten tatsächlich umgesetzt werden können.

Bildcredit: pixabay