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Frauen.Medien.Krieg

Bettina Biron, Wolfgang Duchkowitsch und Wolfgang Lamprecht präsentieren ihr neues Buch über die weibliche Perspektive von Kriegen.
© Frauen.Medien.Krieg

Anlässlich des internationalen Frauentages 2020 am 8. März präsentieren die Herausgeber Bettina Biron, Wolfgang Duchkowitsch und Wolfgang Lamprecht aus der Reihe „Kommunikation.Zeit.Raum“ ihr neues Buch „Frauen.Medien.Krieg“.

In diesem Werk widmen sich internationale Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen der weiblichen Perspektive von Kriegen – als Opfer wie Täterin, als Friedens-Bertha und Flinten-Uschi, als Publizistinnen und Rezipientinnen, als Pazifistinnen und Kriegsbefürworterinnen und nicht zuletzt als treibende Arbeitskraft der Kriegsmotoren. Denn der Fokus werde meist nur auf Männer gelegt, die zur Waffe greifen, den Kriegsdienst verweigern oder in politischen Positionen Entscheidungen treffen, heißt es in einer Aussendung. An gefallene Soldaten erinnern Kriegerdenkmäler, Lieder und Bücher. Monumente für Frauen und deren wesentliche Rolle in Kriegen werden oft vergeblich gesucht.

Das 2014 auf Einladung von Barbara Prammer im österreichischen Parlament abgehaltene Symposium „Heimatfron–T! Frauen, Medien, Krieg“ sollte diese Lücken schließen und war die Initialzündung zu diesem Projekt, das in einer Kooperation des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien und dem International Institute for Peace präsentiert wird.

Auf Grundlage der neuesten Forschung werden in dem neuen Band Mythen, Legenden und Stereotype beleuchtet und nicht zuletzt die Rolle der Medien und Kriegspropaganda von und für Frauen analysiert – vom Ersten Weltkrieg bis heute, in Monarchie, Diktatur, Demokratie und Kalifat, vom Herzen Europas über die Türkei, den Nahen Osten bis hin zu Westsahara und Vietnam.

 

 

PA/Red

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