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Frauen bei Internetzugang benachteiligt

Die Wahrscheinlichkeit online unterwegs zu sein ist bei Männern um 13 Prozent höher.
© Pixabay

Frau im Internet ist keine Selbstverständlichkeit

Nach einer Studie der Economist Intelligence Unit im Auftrag von Facebook sind Frauen massiv im Nachteil, was den Zugang zum Internet betrifft. Generell haben Männer um 13 Prozent mehr Möglichkeiten das WorldWideWeb zu nutzen als Frauen. In Ländern mit schwachen liegt der Gender Gap sogar bei 34,5 Prozent. Laut der Studie sind weltweit etwa 4,1 Milliarden Menschen online. Jedoch haben noch immer mehr als 3,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet. Dies betrifft vor allem Personen aus einkommensschwachen Staaten. Jedoch würde laut den Analysten gerade dort ein Internetzugang neue finanzielle Möglichkeiten und Karrierechancen eröffnen.

Der Digitalsierungsexperte Frank Eilers meint zur Benachteiligung der Frauen beim Internetzugang: „Ungleichheit wirkt sich stark auf die Entwicklung einer Gesellschaft aus. Wenn in ärmeren Ländern patriarchalische Systeme vorherrschen und diese Frauen den Internetzugang verwehren, hält das jede Veränderung auf. Diese Staaten verharren dadurch in alten Strukturen. Das Internet beschleunigt den Fortschritt einer Gesellschaft, weil Menschen dadurch neue Lebenswelten und andere Sichtweisen kennenlernen.“ Für Anitra Eggler, ebenfalls Digitalisierungsexpertin, ist „der Zugang zum Internet sogar ein Grundrecht wie der Zugang zu Wasser“.

Die Analysten der Economist Intelligence Unit haben Daten aus 100 verschiedenen Ländern ausgewertet. Dabei konzentrierten sie sich auf die Aspekte Verfügbarkeit und Leistbarkeit des Internetzugangs sowie das Angebit von relevanten Inhalten und ob die Kultur eines Landes die Bevölkerung auf das Internet vorbereitet.

pressetext/red

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